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Selbsthilfe für Anftragsmordende

Was passiert, wenn ein, für die New Yorker Mafia arbeitende, Auftragskiller zu einer Selbsthilfegruppe geht, weil er ein Workaholic ist? Das, oder ähnliches, probiert uns Michael Hamilton-Wright in seinem zweiten Spielfilm, nach 23 Jahren, zu erzählen.

Im Jahr 2002 gab Michael Hamilton-Wright mit „The Mangler 2“ sein Regiedebüt. Nun legt er mit HOSTILE TAKEOVER der 2025 in den USA erschien, seinen zweiten Spielfilm vor. So richtig gelohnt hat sich das Warten darauf leider nicht.

Michael Jai White („Black Friday – Überlebenschance stark reduziert!“) spielt in hier den Auftragskiller Pete. Dieser muss sich relativ schnell den Anschuldigungen stellen, eine Ratte zu sein, und wird fortan, von verschiedensten kriminellen Organisationen gejagt. Keine großartige Story, da wir uns hier aber im B-Film Bereich aufhalten, soll das als Aufhänger ausreichen.

Leider hat der Film neben der flachen Geschichte auch für die Augen nicht viel zu bieten. Die Choreografien der Kampfszenen sind Mittelmäßig und oft wirkt das ganze mit stark angezogener Handbremse erledigt worden zu sein. Der Aufbau in der ersten Stunde ist stetig gleich, es wird sich in unterschiedlichen Sets gekloppt, bis es zum nächsten geht. Dies wird nur durch kurze Besuche bei Mora (Aimee Stolte, Trash-Fans unter anderem bekannt aus „Megalodon – Die Bestie aus der Tiefe“) unterbrochen.  Das zweite Drittel wagt es dann, sich doch mal aus dem Wohlfühl-Refugium zu trauen und neue Schauplätze zu betreten.

Hamilton-Wright probiert, ohne Erfolg, eine Action-Kömodie zu erschaffen, der Humor fehlt und die Action am Ende auch nicht zu überzeugen weis. Einziger Lichtblick ist Aimee Stolte, die ihre Rolle durchaus vernünftig spielt.

JULIAN GABELUNKE 

HOSTILE TAKEOVER
Regie: Michael Hamilton-Wright
Label: Tiberius Film
Land/Jahr: USA 2025
Laufzeit: ca. 90 Min.
FSK: 18
Extras: Trailer

 

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