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Ein guter 80er-Synthwave-Soundtrack macht noch keinen guten Film

Mit DIE'CED - NIGHT OF THE SCARECROW präsentiert uns Regisseur Jeremy Rudd seinen zweiten Spielfilm, welcher die Story seines Kurzfilms „Die’ced“ aufgreift. Doch trotz ein paar guter Ansätze und einem coolen Sound, kann der Film leider nicht überzeugen.

In DIE'CED - NIGHT OF THE SCARECROW geht es um den Psychisch instabilen Killer Benny, der eines Abends aus einer Irrenanstalt ausbricht, um sich auf die Suche nach seiner Tochter zu machen. Damit wäre auch schon die komplette Story des Films erklärt. Dafür benötigt man Nichtmal einen kompletten Bierdeckel. 

Die Story ist aber nicht das einzige, was recht flach ausfällt. Sowohl die Dialoge, sinnlos eingefügte Szenen, als auch das Laienschauspiel können nicht im Ansatz überzeugen und lassen euch als Zuschauer mit mehr Fragezeichen über dem Kopf zurück, als in eine Mietwohnung passen. Natürlich können wir bei einem solchen C-Film, nicht das meiste erwarten, allerdings werden meistens nicht mal die minimalsten Erwartungen erfüllt. 

Positiv hervorheben muss man allerdings den gelungenen  80er-Synthwave-Soundtrack, der Star des Films. Doch kommen wir auf das zu sprechen, was einen Splatterfilm aber ausmachen soll: die Effekte. Diese sind Okayish umgesetzt, schön zu sehen ist es, dass es vornehmlich handgemachte Effekte sind und CGI nur sehr begrenzt eingesetzt wird. Alles in allem ist DIE'CED - NIGHT OF THE SCARECROW aber nur etwas für Gorehounds, die einen Film für den Second-Screen haben möchten.

JULIAN GABELUNKE 

DIE'CED - NIGHT OF THE SCARECROW
Regie: Jeremy Rudd
Label: Tiberius Film 
Land/Jahr: USA 2025
Laufzeit: ca. 81 Min.
FSK: ab 18
Extras: Trailer
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