Die schöne neue Welt der Gaming-Musik
Früher ein paar Töne, heute ganze Orchester: Videospielmusik hat sich radikal verändert. THE OCCULTIST zeigt, wie Soundtracks längst zu eigenständigen Erzählern geworden sind.
Es gab eine Zeit, da bestand Videospielmusik aus ein paar piepsenden Tönen – simpel, wiederholend, technisch bedingt. Und doch haben genau diese Klänge eine ganze Generation geprägt. Wer in den 1990ern einen Gameboy in der Hand hielt, erinnert sich nicht nur an Bilder, sondern vor allem an Melodien. Vermutlich gibt es niemanden aus der Generation 35+ der den Klang nicht im Ohr hat, wenn Mario in „Super Mario Land“ eines seiner Leben verliert.
| Im Rahmen seines Gaming Corners hat unser Kollege Radu bereits eindringlich erzählt, welche Rolle Soundtracks in Spielen einnehmen. |
Heute wirkt das fast wie eine andere Welt. Und diese schöne neue Welt der Gaming-Musik ist kein Luxus oder nettes Gimmick, sondern eine logische Weiterentwicklung. Wenn Spiele immersiver werden, muss auch ihr Klang wachsen. Orchester, Chöre, aufwendige Kompositionen – all das ist kein Selbstzweck, sondern Teil eines größeren Ganzen.
Musik führt nicht mehr nur durch Levels, sie baut Spannung auf, hält sie, lässt sie kippen. Sie erzählt zwischen den Zeilen, dort, wo Bilder allein nicht mehr ausreichen. Ein gutes Beispiel dafür ist THE OCCULTIST. Mit Komponist Pepe Herrero, dem Bratislava Symphony Orchestra und einem echten Chor entsteht hier eine beeindruckende Klangkulisse, die nicht im Hintergrund bleibt. Sie drängt sich nicht auf, aber sie ist da.
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Wer mehr erfahren möchte, dem sei das Dev Diary der Entwickler auf YouTube empfohlen. Es zeigt, wie viel Detailarbeit hinter den Klängen steckt, die am Ende so selbstverständlich wirken – und doch alles tragen.
THE OCCULTIST erscheint am 08.04.2026 für PlayStation 5, Xbox und PC. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Website des Spiels: https://www.theoccultist-game.com.
PETER ELWE