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Need For Speed: Payback

Need for Speed: Payback

Nachdem das House-Kartell den ehemaligen Streetracer Tylor Morgan verraten und verkauft hat, schwört dieser auf Rache. Dummerweise steht das Glückspieler-Paradies Silver Rock City samt Casinobetrieben, Kriminellen und Polizei unter der Knute des organisierten Verbrechens. Doch davon lassen sich Tylor und seine Freunde Mac und Jess nicht einschüchtern. Die grobe Rahmenhandlung von „Need For Speed: Payback“ klingt nach der Drehbuchvorlage für einen weiteren „Fast & Furious“-Film und tatsächlich vermitteln die Story-Missionen genau dieses Gefühl.

In cineastisch inszenierten Metall-Schlachten liefen sich die drei Protagonisten wechselweise und mit verschiedensten Aufgaben die coolsten spielbaren Verfolgungsjagden seit langem. Zwischen den Blockbuster-Missionen steht dem Spieler eine riesige Spielwelt offen, die neben den Betonschluchten der Stadt mit Wäldern, Wüsten, dem Mount Providence und dem Silver Canyon eine optisch schicke, aber vor allem wirklich abwechslungsreiche Rennkulisse mit den unterschiedlichsten Fahransprüchen bietet. Hier muss der Spieler diverse Meisterschaften unterschiedlicher Renndisziplinen, wie Drag Race, Off Road, Driften oder Check-Point-Rennen, gegen eine wechselnd anspruchsvollen Gummiband-KI gewinnen, was einen mitunter recht knackigen Schwierigkeitsgrad beschert. Dabei bleibt „Need For Speed: Payback“ stets ein Arcade-Racer. Das Fahrgefühl ist unheimlich griffig und bietet eine gute Fahrzeug-Kontrolle. Je nach Disziplin muss ein komplett anderer Fahrstil bemüht werden. Um hier etwas nachzuhelfen steht ein umfangreiches Tuning- und Upgrade-System zur Verfügung, das auf Loot-Boxen basiert und fast schon an klassische RPG-Skilltrees erinnert. Das Leistungstuning geht im Gegensatz zu früheren „Need For Speed“-Teilen sehr in die Tiefe, ist komplex und motivierend: Die notwendigen Speedcards können verdient, gefunden, aber auch für Echgeld gekauft werden. Das sie nur in einem Auto verbaut werden können, hat einen wahren Grind-Effekt.

Daneben können in der Open-World diverse schrottreife Autos bzw. ihre Einzelteile gefunden und in liebevoller Kleinarbeit wieder aufgemöbelt werden. „Need For Speed: Payback“ ist ein wirklich abwechslungsreicher Arcade-Racer, der trotz oder vielleicht auch grade wegen seiner harten Spielstruktur mit Verpflichtung zum Renn-Sieg, Potential zur Langzeitmotivation mitbringt. Die Story winkt mit 15 bis 20 Spielstunden und vielen versteckten Goodies. Was will der Auto-Sammler mehr? VOLKERT REISS

NEED FOR SPEED: PAYBACK

Publisher: Electronic Arts

Plattform: PS4/ Xbox One/ PC

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